Über mich

mehr über mich

Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich auf meinem Weg immer wieder Menschen begegnet bin, die mich sehr inspiriert und mich darin bestärkt haben, diesen Weg zu gehen. Unter anderem dem Gründer der Familylab Familienwerkstatt Mathias Voelchert, dem Familientherapeut Jesper Juul sowie Familie, FreundInnen und BerufskollegInnen.

Ich lebe mit meinem Partner und unser gemeinsamen zweijährigen Tochter zusammen. Seit über 20 Jahren konnte ich viele Erfahrungen in meinem Berufsleben mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten sammeln. Als Erzieherin habe ich in einem Wohnheim für Menschen mit Autismus gelernt, einen besonderen Blick für die unterschiedlichen Bedürfnisse von Menschen zu bekommen. Durch die Ausbildung zur Heilpädagogin durfte ich mein Wissen und meinen Blick erweitern und habe gelernt, wie ausschlaggebend mein Verhalten als Verantwortliche in den Beziehungen zu den Menschen, mit denen ich arbeite sein kann.

Als Heilpädagogin habe ich für eine lange Zeit in der mobilen Frühförderung Kinder und Ihre Eltern begleitet. Es begegneten mir immer wieder Themen, wie Konflikte, Ängste, Sorgen im Familienleben und im Miteinander.

Als Frauenhausmitarbeiterin begleite ich Frauen und ihre Kinder, die vor häuslicher Gewalt zu uns in ein Schutzhaus geflohen sind. In diesem Zusammenhang habe ich auch die Weiterbildung zur Familienberaterin angefangen, da sich der Zusammenhang zwischen einer gleichwürdigen Beziehung zu allen Familienmitgliedern und dem Auseinandersetzen mit unserer Verantwortung als Eltern als ein wichtiger Aspekt dieser Weiterbildung für mich erschloss.

So ist es eine wichtige Aufgabe unserer Gesellschaft zu erkennen, dass wir uns Machtstrukturen entziehen und die Erziehung unserer Kinder zum Gehorsam deutlich überdenken sollten. Denn Macht über jemanden zu haben, erzeugt lediglich Angst und Unterdrückung. Nichts anderes.
Vielmehr ist es entscheiden wiederzufinden, was Vielen verloren gegangen ist: das Gefühl zu uns selbst und zu dem, was uns wichtig ist.

Zahlreiche Menschen, die aus ihren Strukturen heraus gewalttätig werden, leiden häufig unter ihrem destruktiven Verhalten. Dieses basiert meines Wissens und meiner Meinung nach auf den Erfahrungen, die sie selbst als Kind mit ihren Gefühlen gemacht haben.

Die von uns Erwachsenen häufig übersehende Kooperationsfähigkeit der Kinder und das Vertrauen unserseits in sie, stärken ihr Selbstgefühl, welches sie benötigen, wenn sie sich in die Welt begeben. Ein Gegenüber zu haben, was sie begleitet in ihren unterschiedlichen Gefühlen stärkt die Kinder.